Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz

Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema

Zur Arbeitsgruppe gehören:

Univ.-Professor Dr.-Ing. Kurt Landau, Projektleitung
Andrea Sinn-Behrendt, Ärztin für Arbeitsmedizin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Holger Rademacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitswissenschaft der Universität Kassel (Prof. Dr. Frieling) durchgeführt.

Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema
Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema
Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema
Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema
Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema

Die altersdifferenzierte Personalplanung und Arbeitsgestaltung ist bezüglich validierter Planungs- und Gestaltungswerkzeuge defizitär. Praxeologische Ansätze der Betriebe stehen im Vordergrund.
Das Forschungsvorhaben fußt auf folgenden Hypothesen:

  • Altersdifferenzierte ergonomische Arbeitsgestaltung (AEG) wirkt vorbeugend gegenüber arbeitsbedingten Erkrankungen- besonders bei hochrepetitiven, sensumotorischen Montagevorrichtungen
  • AEG senkt als Folge davon auch die Frühverrentungsanteile
  • AEG verbessert die Leistungsmotivation bzw. die Leistungsabgabe bei älteren Mitarbeitern


  • Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema

    Das Vorhaben ist auf drei Phasen von je zwei Jahren ausgelegt. In der ersten Phase steht ein Querschnittansatz im Vordergrund: welche Gestaltungsverbesserungen müssen durchgeführt werden, um die vorhandenen Mitarbeiter leistungs- und beanspruchungsgerecht einzusetzen?

    Dazu werden Ergonomiewerkzeuge zur Makromodellierung (Profilanalyse und -gestaltung) von Arbeitsplatzanforderungen und Mitarbeiterfähigkeiten und zur Mikromodellierung (Arbeitsgestaltung auf der Basis von Fertigungsoperationen) entwickelt und in zwei Unternehmen des Automobilbaus eingesetzt.

    Die bei den Anforderungs- und Fähigkeitsanalysen in den Automobilwerken erhobenen Daten gehen zusammen mit Daten aus Rehabilitationskliniken in eine Datenbank ein, mit der schließlich altersabhängige arbeitsplatzbezogene Engpässe zwischen Anforderung und Fähigkeit nachgewiesen und - als Voraussetzung für die daraus abzuleitenden arbeitsgestalterischen Maßnahmen - ursächlich untersucht werden können.

    Assistenzsystem zur altersdifferenzierten Arbeitsgestaltung und zum Mitarbeitereinsatz Universalthema

    Die beiden anderen Phasen sind längsschnittorientiert und behandeln die folgenden Fragen:

  • Welche Gestaltungsmaßnahmen müssen pro-aktiv vor Auflage eines neuen Pkw-Modells für die später zur Verfügung stehende Belegschaft ergriffen werden (= auf Betriebspopulation bezogen)?
  • Welche Gestaltungsmaßnahmen müssen für bestimmte Werker ergriffen werden, um bereits manifesten oder sich noch entwickelnden arbeitsbedingten Schäden vorzubeugen (= Individualansatz)?


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